Mein beruflicher Weg ist mit meinem Leben gewachsen.
Menschen zu begleiten ist für mich nichts Neues.

Schon nach meiner Konfirmation habe ich gemeinsam mit älteren Jugendlichen eine erste Kindergruppe geleitet. Daraus wurden viele Jahre ehrenamtliche Arbeit in der Evangelischen Jugend Coburg – mit Kinder- und Jugendgruppen, Spielmobilarbeit und Ferienfreizeiten.
Mit 16 kam die ehrenamtliche Mitarbeit im damaligen Zentrum für Körperbehinderte in Coburg hinzu. Später absolvierte ich dort auch mein Vorpraktikum für meine Ausbildung.
Menschen zu begleiten, Gruppen zu gestalten und Räume zu schaffen, in denen Entwicklung möglich wird, zieht sich damit seit meiner Jugend durch mein Leben.
Mein Fundament
1998 schloss ich meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin ab.
Meine ersten Berufsjahre führten mich ins Zentrum für Hörgeschädigte Nürnberg. Anschließend arbeitete ich viele Jahre in einer heilpädagogischen Tagesstätte mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
Pädagogik ist für mich deshalb nicht einfach eine Ausbildung, die irgendwann einmal am Anfang meines Berufslebens stand.
Sie ist bis heute das Fundament meiner Arbeit.
Zuhören. Beobachten. Zusammenhänge erkennen. Unterschiedliche Bedürfnisse wahrnehmen. Entwicklung begleiten. Und nicht davon ausgehen, dass für jeden Menschen dieselbe Lösung funktionieren muss.
Vieles von dem, was meine Arbeit heute ausmacht, hat dort seinen Anfang genommen.
2012 – ein neuer Weg
Mein Weg in die Selbstständigkeit war kein lange vorbereiteter Karriereplan.
Nachdem ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in meinen bisherigen Beruf zurückkehren konnte, musste ich mich beruflich neu orientieren.
Aus dieser Notwendigkeit entstand etwas Neues.
2012 gründete ich mit Viva la Eat! meine eigene Praxis. Zunächst standen Ernährung, Lebensmittelunverträglichkeiten und ganzheitliche Gesundheit im Mittelpunkt.
Mit der Zeit wurde allerdings immer deutlicher:
Es geht selten nur um Ernährung. Es geht um den Menschen als Ganzes.
Und so wurde auch mein Blick weiter.
Mein Werkzeugkoffer wächst
Über die folgenden Jahre kamen unterschiedliche Aus- und Weiterbildungen hinzu – unter anderem in den Bereichen:
- ganzheitliche Ernährung und Darmgesundheit
- Lebensmittelunverträglichkeiten
- Entspannung, Stressregulation und Burnout-Prävention
- Bewegung und Körperwahrnehmung
- Energetisches Heilen
- Körper- und Energiearbeit
- Pragmatische Psychologie und Bewusstseinsarbeit
- Veränderungs- und Orientierungsprozesse
- Hören, Kommunikation und Teilhabe
- Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Manche Themen haben mich über viele Jahre begleitet und wurden zu fachlichen Schwerpunkten. Andere haben mir neue Impulse oder eine weitere Perspektive eröffnet.
Nicht alles, was ich gelernt habe, sehe ich heute noch genauso wie damals.
Lernen bedeutet für mich auch, Erfahrungen zu hinterfragen, neue Erkenntnisse einzubeziehen und die eigene Haltung weiterzuentwickeln.
Was geblieben ist, ist meine Neugier auf Möglichkeiten.
Und etwas ist mir heute wichtiger denn je:
Der Mensch vor mir muss in kein Erklärungsmodell passen.
Mein Weg – in Bewegung
Mein beruflicher Weg ist nicht geradlinig verlaufen.
Und vielleicht ist gerade das heute eine seiner größten Stärken.
2012 – Viva la Eat!
Mit Viva la Eat! begann meine Selbstständigkeit.
Ernährung und Gesundheit standen zunächst im Mittelpunkt – verbunden mit der Frage, was Menschen dabei unterstützt, sich in ihrem Alltag wieder wohler zu fühlen.
2014 – neue Wege ausprobieren
Für meinen unkonventionellen Ansatz wurde ich als „Kreativer Kopf der Metropolregion Nürnberg“ ausgezeichnet.
Mit MEET AND EAT! entstand außerdem schon damals ein Begegnungsraum für Menschen mit ähnlichen Herausforderungen.
Ab 2016 – der Blick wird weiter
Mit den Jahren kamen Körperarbeit, Energetisches Heilen, Bewusstseinsarbeit und weitere ganzheitliche Ansätze hinzu.
Nicht als Ersatz für mein bisheriges Wissen, sondern als zusätzliche Perspektiven.
Mein Werkzeugkoffer wurde größer – und gleichzeitig wurde mir immer wichtiger, nicht von einer Methode auszugehen, sondern vom Menschen.

2021 – Räume für mehr…
Mitten im Lockdown zog ich in meine heutigen eigenen Räume.
Aus Viva la Eat! wurden die Räume für mehr…
Auch meine Arbeit hatte sich inzwischen verändert. Ernährung war weiterhin ein Teil davon – aber längst nicht mehr der einzige.
Gespräch, Körper, Wahrnehmung, Gesundheit, Veränderung und persönliche Entwicklung fanden immer mehr zusammen.
2026 – Hören, Kommunikation und Teilhabe
Manche Themen suche ich mir aus.
Andere stellt mir das Leben ziemlich direkt vor die Füße.
So ist es auch mit dem Hören.
Durch meine eigene Hör-Herausforderung erlebe ich inzwischen selbst, wie sehr Kommunikation von den Rahmenbedingungen abhängt.
Im ruhigen 1:1 kann vieles wunderbar funktionieren. Kommen Hintergrundgeräusche hinzu, kann sich die Situation innerhalb weniger Augenblicke verändern. Ein Gespräch, das eben noch leicht war, wird plötzlich anstrengend – und Sprache kommt nur noch teilweise an.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Hören, Höranstrengung, Kommunikation und Teilhabe noch einmal grundlegend erweitert.
Und gleichzeitig schließt sich für mich ein Kreis zu meinen ersten Berufsjahren im Zentrum für Hörgeschädigte Nürnberg.
Seit 2026 lerne ich wieder Deutsche Gebärdensprache (DGS) und beschäftige mich intensiv mit hörfreundlicher Kommunikation und unterschiedlichen Möglichkeiten von Teilhabe.
Nicht, weil ich ein neues Arbeitsfeld gesucht habe. Sondern weil das Leben mir eine neue Perspektive eröffnet hat.
Heute
Heute liegt mein Fokus auf ganzheitlicher Wegbegleitung.
Dabei verbinde ich Erfahrungen und Wissen aus unterschiedlichen Bereichen – nicht nach einem starren Konzept, sondern dort, wo sie für den einzelnen Menschen sinnvoll sein können.
Ich begleite Menschen dabei,
- Orientierung zu finden,
- Zusammenhänge besser zu verstehen,
- neue Perspektiven zu entdecken,
- die eigenen Möglichkeiten und Grenzen wahrzunehmen
- und einen Weg zu finden, der im eigenen Alltag tatsächlich lebbar ist.
Dabei interessiert mich nicht, wie ein Mensch theoretisch sein, funktionieren oder sich entwickeln sollte.
Mich interessiert, was für diesen Menschen gerade wirklich möglich und stimmig ist.
Mein eigener Weg geht dabei ebenfalls weiter.
Ich lerne. Ich hinterfragee. Ich verändere meine Sichtweisen. Und manchmal lasse ich auch etwas zurück, das früher einmal gepasst hat.
Denn Weiterentwicklung bedeutet für mich nicht, immer mehr zu wissen.
Sondern auch, bereit zu sein, Dinge irgendwann anders zu sehen.
Wenn Du wissen möchtest, welche Aus- und Weiterbildungen, Seminare und beruflichen Stationen sich hinter diesem Weg verbergen, findest Du sie in meiner ausführlichen Übersicht.
Aus- & Weiterbildungen im Detail →

